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Coronavirus: Unterschied zwischen den Versionen

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Schlimm ist, dass man sich sehr leicht ansteckt. Wenn alte Menschen erkranken, muss man sie ins [[Krankenhaus]] bringen. Viele muss man dann mit einer [[Maschine]] beatmen. Das kann man nur auf einer Intensiv-Pflegestation.
 
Schlimm ist, dass man sich sehr leicht ansteckt. Wenn alte Menschen erkranken, muss man sie ins [[Krankenhaus]] bringen. Viele muss man dann mit einer [[Maschine]] beatmen. Das kann man nur auf einer Intensiv-Pflegestation.
  
Von solchen Betten gibt es eher wenige. Bei dieser Krankheit sind sie schnell belegt. Die Menschen können dann nicht mehr versorgt werden und müssen sterben. Schlimm daran ist auch, dass an andere Patienten auch kein solches Bett mehr zur Verfügung haben. Das braucht es aber auch bei bestimmten [[Krebs (Krankheit)|Krebs-Arten, die auch [[Kind]]er betreffen können. Auch bei Unfällen, die jungen Menschen passieren, stünde dann keine solche Pflege mehr zur Verfügung.
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Von solchen Betten gibt es eher wenige. Bei dieser Krankheit sind sie schnell belegt. Die Menschen können dann nicht mehr versorgt werden und müssen sterben. Schlimm daran ist auch, dass an andere Patienten auch kein solches Bett mehr zur Verfügung haben. Das braucht es aber auch bei bestimmten [[Krebs (Krankheit)|Krebs-Arten]], die auch [[Kind]]er betreffen können. Auch bei Unfällen, die jungen Menschen passieren, stünde dann keine solche Pflege mehr zur Verfügung.
  
 
Ein weiteres Problem liegt beim Personal, also bei den [[Arzt|Ärzten]] und Krankenschwestern. Die können auch nicht rund um die Uhr arbeiten und stehen dann auch jungen Patienten nicht mehr zur Verfügung.
 
Ein weiteres Problem liegt beim Personal, also bei den [[Arzt|Ärzten]] und Krankenschwestern. Die können auch nicht rund um die Uhr arbeiten und stehen dann auch jungen Patienten nicht mehr zur Verfügung.

Version vom 18. März 2020, 01:17 Uhr

So stellt der Computer das Corona-Virus dar. Der Rand gleicht einer Krone. Dies entspricht dem Namen „Corona“.

Das Corona-Virus ist ein Virus, das erst vor kurzer Zeit entstanden ist. Man entdeckte es im Dezember 2019 zum ersten Mal in der chinesischen Stadt Wuhan. Viele Menschen, die daran erkrankt waren, hatten schwere Lungenentzündungen. Viele von ihnen arbeiteten auf demselben Markt. Man nimmt an, dass das Virus ursprünglich von einem Säugetier oder von Geflügel herkommt, also von Hühnern und ähnlichen Vögeln.

Ein ähnliches Virus hat im Jahr 2012 die SARS-Pandemie ausgelöst. Die Krankheit, die durch das Corona-Virus ausgelöst wird, heißt COVID-19. Das bedeutet nichts anderes als „Corona-Virus-Krankheit“. Sie verbreitet sich so schnell über die ganze Welt, dass die Weltgesundheitsorganisation die Krankheit zur Pandemie erklärt hat.

Anzeichen der Krankheit sind Husten und Fieber. Das Virus kann zu Lungenentzündungen und zum Tod führen. Dies geschieht allerdings nur bei älteren Menschen oder solchen, die bereits geschwächte Atemwege haben. Aber auch Menschen mit Diabetes und einigen anderen Krankheiten sind besonders gefährdet.

Vor allem bei jungen Menschen verläuft die Krankheit jedoch oft harmlos. Viele Erkrankte spüren davon gar nichts oder nur eine leichte Erkältung. Sie können das Virus aber trotzdem weitergeben, vor allem durch Husten und Niesen. Die Viren leben in den winzigen Tröpfchen, die dabei aus dem Mund oder aus der Nase kommen und können andere Menschen anstecken. Das Virus kann auch vom Mund auf die Hand, von dort auf die Hand eines anderen und von dort in dessen Mund, Nase oder Auge gelangen. So steckt man sich an.

Was ist das Schlimme an der Krankheit?

Diese Weltkarte zeigt, wie viele Menschen in einem Land am 17. März 2020 erkrankt waren. Je dunkler das Rot, desto mehr sind es. Dabei muss man allerdings bedenken, wie viele Einwohner ein Land hat.

Schlimm ist, dass man sich sehr leicht ansteckt. Wenn alte Menschen erkranken, muss man sie ins Krankenhaus bringen. Viele muss man dann mit einer Maschine beatmen. Das kann man nur auf einer Intensiv-Pflegestation.

Von solchen Betten gibt es eher wenige. Bei dieser Krankheit sind sie schnell belegt. Die Menschen können dann nicht mehr versorgt werden und müssen sterben. Schlimm daran ist auch, dass an andere Patienten auch kein solches Bett mehr zur Verfügung haben. Das braucht es aber auch bei bestimmten Krebs-Arten, die auch Kinder betreffen können. Auch bei Unfällen, die jungen Menschen passieren, stünde dann keine solche Pflege mehr zur Verfügung.

Ein weiteres Problem liegt beim Personal, also bei den Ärzten und Krankenschwestern. Die können auch nicht rund um die Uhr arbeiten und stehen dann auch jungen Patienten nicht mehr zur Verfügung.

Das alles zusammen nennt man den „Kollaps des Gesundheitssystems“. Das bedeutet: Es gibt die Möglichkeit nicht mehr, allen Patienten zu helfen. Man muss sie unter Umständen sogar sterben lassen.

Dies gilt es mit aller Kraft zu verhindern. Das geht nur, wenn man alles unternimmt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Vor allem müssen die Menschen untereinander Abstand halten. Das nennt man „Social Distancing“. Deshalb sind in vielen Ländern inzwischen Restaurants und sogar Schulen geschlossen. Nur noch Läden mit Lebensmitteln oder Apotheken dürfen öffnen. Alles, was der Freizeit dient, ist geschlossen, so zum Beispiel auch die Bibliotheken. Man darf auch nicht mehr ohne triftigen Grund über die Grenze in ein anderes Land reisen. An manchen Orten dürfen die Menschen die Wohnung nur noch zum Arbeiten und Einkaufen verlassen.

Was kann man gegen das Virus tun?

Man sollte in den Ellbogen husten oder niesen, nicht in die Hand. Sonst reicht man das Virus besonders gut weiter.

Am wichtigsten ist der Abstand, die Distanz. Sie sollte zwei Meter betragen. So kann man sich nicht anhusten oder anniesen.

Die Hand sollte man sich sowieso nicht mehr reichen. Da können Viren direkt übertragen werden. Man muss eben andere Formen der Begrüßung oder der Verabschiedung erfinden, zum Beispiel mit den Ellbogen. Auch Zuwinken und der Blick in die Augen sind ungefährlich. In der Familie hält man sich natürlich nicht daran, das wäre kaum möglich.

Ganz einfach und sehr wichtig ist auch das regelmäßige Hände-Waschen. Das sollte man zum Beispiel immer dann tun, wenn man nach Hause kommt. Irgendwo hat man nämlich immer eine Haltestange oder sonst etwas berührt. Wenn man sich während mindestens zwanzig Sekunden gut mit Seife die Hände wäscht, reicht das aus. Desinfektionsmittel sind gut, aber es braucht sie nicht unbedingt. Im Krankenhaus sind sie aber tatsächlich wichtig.

Eine Impfung oder ein Medikament gibt es noch nicht. Sehr viele Wissenschaftler arbeiten zwar hart daran, aber es braucht eben mehr Zeit. Bisher gibt es nur die üblichen Medikamente, zum Beispiel gegen Fieber. Die machen die Krankheit immerhin etwas erträglicher.



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