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Elisabeth die Zweite: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach dem Zweiten Weltkrieg heiratete sie Prinz Philip, ihren [[Cousin]], in der [[Kathedrale]] Westminster Abbey. Sie war damals gerade einmal 21 Jahre alt. Die deutschen Verwandten von Philip wurden dazu nicht eingeladen, weil viele Briten nach dem Krieg auf Deutschland wütend waren.  
 
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Verglichen mit ihren Vorgängern gilt Elizabeth als moderne [[Monarchie|Monarchin]]. Sie ist die Chefin vieler [[Organisation]]en und Stiftungen, die sich für gute Zwecke einsetzen. Unter anderem für Kinder in armen Ländern und Menschen mit [[Behinderung]].
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Elisabeth ist sehr medienscheu. Sie spricht nur selten mit [[Journalist]]en. Über ihre [[Politik|politischen]] Ansichten ist daher nur wenig bekannt. Man geht aber davon aus, dass sie die [[Sozialdemokratie|Sozialdemokraten]] wählen würde. Als Reaktion auf den [[Brexit]] sagte sie, die Menschen in [[Europa]] sollten näher zusammenrücken und mehr [[Toleranz]] gegenüber den unterschiedlichen Sichtweisen haben.
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Elizabeth ist religiös und nimmt ihr Amt als Königin sehr ernst. In vielen Ländern ist sie sehr beliebt. Vor allem in [[Australien]], was zum Commonwealth gehört. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellten sie die Zeitungen oft als Märchenprinzessin dar. Sie sollte so eine Art Symbol des neuen, modernen Zeitalters nach den beiden schlimmen Weltkriegen werden.  
 
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Version vom 27. Januar 2019, 15:01 Uhr

Die Queen im Jahre 2015. Dort ist sie gerade auf Staatsbesuch in Berlin.

Queen Elizabeth die Zweite ist die aktuelle Königin vom Vereinigten Königreich sowie von fünfzehn Ländern des Commonwealth of Nations, einem Zusammenschluss ehemaliger Kolonien des Britischen Weltreichs. Dieses hohe Amt hat sie schon seit fast 70 Jahren, sie selbst ist über 90 Jahre alt. Kein anderes Staatsoberhaupt der Welt ist so lange an der Macht wie sie. Während ihrer langen Zeit als Königin passierte vieles. Das Britische Weltreich brach zusammen, der Kalte Krieg herrschte und Nordirland trat dem Vereinigten Königreich bei.

Als Erstgeborene folgte Elizabeth ihrem verstorbenen Vater, dem König Georg der Sechste, auf den Thron. Die Zeremonie wurde live im Fernsehen gezeigt. Viele Briten kauften sich dafür extra einen Fernseher, was damals noch eine sehr neuartige Erfindung war. Mit ihrem Ehemann, dem Prinzen Philip von Griechenland und Dänemark hat Elizabeth vier Kinder: Charles, Anne, Andrew und Edward. Prinz Charles wäre als ältester Sohn ihr erster Thronfolger.

Wie war ihr früheres Leben bevor sie Königin wurde?

Elizabeth Alexandra Mary, so lautet ihr voller Name, wurde 1926 in Mayfair, einem Stadtteil von London geboren. Sie wuchs mit ihrer einzigen Schwester in wohlhabenden Verhältnissen im prunkvollen Buckingham Palace auf. Schon im frühen Kindesalter hatte sie verschiedene Privatlehrer, welche sie in Latein, Französisch, Geschichte, Religion und Mathematik unterrichteten. Außerdem ritt sie viel als Kind und mochte Hunde.

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach wurde London immer wieder von Flugzeugen der Deutschen bombardiert. Viele Kinder der Stadt wurden damals evakuiert. Elizabeth sprach als Teenagerin über das Radio zu den Kindern von London. Sie machten ihnen Mut. Gegen Kriegsende diente sie in der Frauenabteilung der britischen Armee. Diese war nicht direkt im Kriegsgebiet, unterstütze aber die Männer, die an der Front kämpften. Elizabeth arbeitete dabei als LKW-Fahrerin und Mechanikerin.

Nach dem Zweiten Weltkrieg heiratete sie Prinz Philip, ihren Cousin, in der Kathedrale Westminster Abbey. Sie war damals gerade einmal 21 Jahre alt. Die deutschen Verwandten von Philip wurden dazu nicht eingeladen, weil viele Briten nach dem Krieg auf Deutschland wütend waren.

Was für eine Königin ist Elizabeth?

Verglichen mit ihren Vorgängern gilt Elizabeth als moderne Monarchin. Sie ist die Chefin vieler Organisationen und Stiftungen, die sich für gute Zwecke einsetzen. Unter anderem für Kinder in armen Ländern und Menschen mit Behinderung.

Elisabeth ist sehr medienscheu. Sie spricht nur selten mit Journalisten. Über ihre politischen Ansichten ist daher nur wenig bekannt. Man geht aber davon aus, dass sie die Sozialdemokraten wählen würde. Als Reaktion auf den Brexit sagte sie, die Menschen in Europa sollten näher zusammenrücken und mehr Toleranz gegenüber den unterschiedlichen Sichtweisen haben.

Elizabeth ist religiös und nimmt ihr Amt als Königin sehr ernst. In vielen Ländern ist sie sehr beliebt. Vor allem in Australien, was zum Commonwealth gehört. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellten sie die Zeitungen oft als Märchenprinzessin dar. Sie sollte so eine Art Symbol des neuen, modernen Zeitalters nach den beiden schlimmen Weltkriegen werden.


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