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Dreifaltigkeit

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Dieses Glasfenster in einer Kirche zeigt rechts Gott-Vater mit dem roten Umhang. Links ist Gott-Sohn, also Jesus mit dem Kreuz. Unten ist der Heilige Geist als Taube dargestellt. Alle drei tragen einen golden leuchtenden Heiligenschein um den Kopf.

Die Dreifaltigkeit umfasst den christlichen Gott als Gott-Vater, Gott-Sohn und Heiliger Geist. Gott kann also gemäß dem christlichen Glauben in drei verschiedenen Formen erscheinen. Man kann sich das vorstellen wie Wasser: Das zeigt sich als flüssiges Wasser, als Eis oder als Dampf. Das Material ist aber immer dasselbe.

Im Alten Testament ist vieles über Gott geschrieben. Damit ist immer Gott-Vater gemeint. Erst um das Jahr Null unserer Zeitrechnung kam Jesus zur Welt. Von ihm glaubten viele Menschen, er sei der Sohn Gottes. Vom Heiligen Geist ist schon die Rede, als Maria, die Mutter von Jesus, schwanger wurde. Bei der Taufe und nach dem Tod von Jesus erscheint der Heilige Geist als Taube.

Dass es im christlichen Glauben Gott in drei Formen gibt, hören wir heute noch bei der Taufe. Der Pfarrer tauft das Kind „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Schon für viele Christen ist es schwierig, diese Trinität zu verstehen. Anhänger anderer Religion werfen manchmal dem Christentum vor, dass es dort mehrere Götter gebe.

In den Zehn Geboten steht zwar, dass man sich kein Bildnis von Gott machen soll. Trotzdem gibt es unzählige Bilder von Gott-Vater. Meist wurde er als alter Mann mit einem Bart dargestellt.

Was sagt die Bibel über Gott-Vater?

Gott erscheint im ersten Satz des Alten Testaments. Dort steht: „Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde“. Gemeint ist damit Gott-Vater. Er hat verschiedene Namen. Einer davon ist „Jahwe“. Auf Hebräisch schreibt man bloß JHWE. Die Vokale muss man sich denken. Man kann also „Jahwe“ sagen oder „Jehova“. Eine bestimmte Gruppe von Christen nennt sich Zeugen Jehovas, weil sie diese Variante bevorzugen. An anderen Stellen trägt Gott den Namen „Elohim“, „Adonai“ und einige andere.

Außer Adam und Eva im Paradies hat niemand Gott gesehen. Es heißt, man würde tot umfallen, weil er so heilig ist. Später haben Mose, Abraham und viele Propheten Gottes Stimme gehört, ihn aber nie selbst gesehen.

Gott werden viele Taten nachgesagt: Er soll die Israeliten aus Altes Ägypten heraus und in das heutige Gebiet von Israel hineingeführt haben. Er soll die Soldaten in vielen Kriegen gestärkt und ihnen den Sieg geschenkt haben. Es gibt noch viele weitere Erzählungen. Schließlich soll er seinen Sohn Jesus auf die Welt geschickt haben, damit die Menschen wieder zu ihm zurückfinden.



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