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Graugänse leben im [[Winter]] in vielen Gebieten Nordeuropas. Sie [[Ernährung|ernähren]] sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern. Sie mögen aber auch verschiedene [[Getreide]]körner: [[Mais]], Weizen und andere, aber auch Raps, aus dessen Körnern die Menschen [[Fett|Öl]] pressen. Manchmal suchen sie sich ihre Nahrung auch unter [[Wasser]], also [[Alge]]n und andere Wasserpflanzen.
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Graugänse leben in vielen Gebieten Europas und Nordasiens. Sie [[Ernährung|ernähren]] sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern. Sie mögen aber auch verschiedene [[Getreide]]körner: [[Mais]], Weizen und andere, aber auch Raps. Manchmal suchen sie sich ihre Nahrung auch unter [[Wasser]], also [[Alge]]n und andere Wasserpflanzen.
  
Ein Graugans-Weibchen und ein Männchen bleiben ein [[Leben]] lang zusammen. Ihre Nester bauen sie in feuchten Gebieten oder auf dem Süßwasser. Die Polsterung besteht nur aus einer dünnen Schicht von Federn. Graugänse [[Sexualität|paaren]] sich im März oder April, dann legt das Weibchen meist vier bis sechs [[Ei]]er. Nur das Weibchen brütet, etwa während vier Wochen. Die Jungtiere können das Nest sofort verlassen und werden von den Eltern während etwa zwei Monaten betreut.  
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Ein Graugans-Weibchen und ein Männchen bleiben ein [[Leben]] lang zusammen. Ihre Nester bauen sie nahe bei Wasser. Häufig liegen die Nester auf Inseln, damit Tiere wie Rotfuchs nicht die Eier rauben. Die Polsterung besteht nur aus einer dünnen Schicht von Federn. Graugänse [[Sexualität|paaren]] sich im März oder April, dann legt das Weibchen meist vier bis sechs [[Ei]]er. Nur das Weibchen brütet, etwa während vier Wochen. Die Jungtiere können das Nest sofort verlassen und werden von den Eltern während etwa zwei Monaten betreut. Die Graugänse schlafen schwimmend auf Seen und Tümpeln, damit sie nicht angegriffen werden können.
  
Im [[Herbst]] ziehen die Graugänse in den [[Süden]]. Sie überwintern am westlichen [[Mittelmeer]]: in [[Spanien]], Tunesien und in [[Algerien]]. Auf dem Vogelzug schwimmen sie nicht einfach in einem Schwarm, sondern sie bilden eine Formation, die wie der [[Buchstabe]] V aussieht.
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Im [[Herbst]] ziehen die Graugänse aus Gebieten in Nordeuropa und Nordasiens in den [[Süden]]. Sie überwintern zum Beispiel am westlichen [[Mittelmeer]]: in [[Spanien]], Tunesien und in [[Algerien]]. Auf dem Vogelzug fliegen sie nicht einfach in einem Schwarm, sondern sie bilden eine Formation, die wie der [[Buchstabe]] V aussieht. Die Graugänse aus Deutschland und Nachbarländern bleiben im Winter im Brutgebiet.
  
 
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Version vom 14. Januar 2018, 22:03 Uhr

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Hallo. Ich habe die Gans zu überarbeiten versucht, weil der Artikel viele Fragen offen lässt. Bald merkte ich jedoch, dass der Gans im Allgemeinen kaum beizukommen ist. Zu verschieden leben die einzelnen Arten. Ich habe mich deshalb auf die häufigste Gans in Europa, die Graugans, konzentriert. Zur Sicherheit stelle ich den neuen Artikel mal hier ein:


Eine Graugans

Gänse sind große Vögel. Die häufigste Art weltweit ist die Kanadagans. Die zweithäufigste Art ist die Graugans, von der auch die Hausgans abstammt. Auch Schwäne gehören zur Familie der Gänse, außerdem sind Gänse mit Enten verwandt. Das Männchen heißt Ganter, das Weibchen heißt Gans und das Jungtier ist ein Gössel.

In der Natur sind Gänse oft grau, braun oder schwarz. Die Hausgans wurde von Menschen gezüchtet. Sie eignet sich deshalb besser für die Haltung auf einem Bauernhof oder in einem besonderen Gänsebetrieb. Ihre Federn sind weiß. Gänse haben einen langen Hals und leben in der Natur meist auf dem Land, schwimmen aber auch gern auf dem Wasser.

Menschen mögen Gänse wegen des Fleisches, aber auch wegen der Federn. Beliebt ist die Gänsestopfleber: Dazu werden Gänse so mit Fressen vollgestopft, dass sie eine riesige, fette Leber bekommen. Das ist aber eine Quälerei und daher in vielen Ländern verboten.

Wie lebt die Graugans?

Graugänse leben in vielen Gebieten Europas und Nordasiens. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern. Sie mögen aber auch verschiedene Getreidekörner: Mais, Weizen und andere, aber auch Raps. Manchmal suchen sie sich ihre Nahrung auch unter Wasser, also Algen und andere Wasserpflanzen.

Ein Graugans-Weibchen und ein Männchen bleiben ein Leben lang zusammen. Ihre Nester bauen sie nahe bei Wasser. Häufig liegen die Nester auf Inseln, damit Tiere wie Rotfuchs nicht die Eier rauben. Die Polsterung besteht nur aus einer dünnen Schicht von Federn. Graugänse paaren sich im März oder April, dann legt das Weibchen meist vier bis sechs Eier. Nur das Weibchen brütet, etwa während vier Wochen. Die Jungtiere können das Nest sofort verlassen und werden von den Eltern während etwa zwei Monaten betreut. Die Graugänse schlafen schwimmend auf Seen und Tümpeln, damit sie nicht angegriffen werden können.

Im Herbst ziehen die Graugänse aus Gebieten in Nordeuropa und Nordasiens in den Süden. Sie überwintern zum Beispiel am westlichen Mittelmeer: in Spanien, Tunesien und in Algerien. Auf dem Vogelzug fliegen sie nicht einfach in einem Schwarm, sondern sie bilden eine Formation, die wie der Buchstabe V aussieht. Die Graugänse aus Deutschland und Nachbarländern bleiben im Winter im Brutgebiet.

Diskussion Neugestaltung

Danke Beat, das ist schon viel besser. Gänse sind in der biologischen Systematik eine Familie, die Gans gibt es also nicht. Das bringt ja auch der erste Absatz zum Ausdruck, in dem auf die Schwäne und die Verwandtschaft zu den Enten hingewiesen wird. Daher schlage ich vor, das Lemma in „Gänse“ zu ändern. Man sollte im ersten Absatz noch die Kanadagans erwähnen, die weltweit häufigste Gans, die viele Kinder schon gesehen haben dürften (in meiner Heimat Ruhrgebiet als Neozoen allgegenwärtig, aus Sicht der Landwirte bereits eine „Plage“). Aus dem weiteren Kontext wird dann intuitiv klar, dass die Graugans hier als Exemplum dient.

Ich habe meine Änderungsvorschläge oben in den Entwurf eingebaut und außerdem eine Galerie hinzugefügt.

--Thomas Schoch (Diskussion) 11:13, 4. Jan. 2018 (CET)

Hab's jetzt so umgesetzt (Inhalt, Lemma im Plural). --Thomas Schoch (Diskussion) 14:08, 5. Jan. 2018 (CET)
Oh, bitte erst mal weiter die Einzahl bei Tierarten beibehalten. Auch wenn es sich um Familien handelt, sind es aus Kindersicht weiter Tierarten. Wir halten es im Klexikon bisher so, dass wir bei Tieren die Einzahl verwenden, Ausnahmen sind nur die großen „Gruppen“ Fische, Säugetiere usw. Das sollten wir (finde ich) beibehalten. Hatten wir mal vor längerem im Forum so besprochen. Müsste ich raussuchen. Bevor wir das also auch Hund, Wal und Co. umstellen auf Plural, sollten wir das im Forum noch mal in Ruhe besprechen. Michael Schulte (Diskussion) 00:20, 6. Jan. 2018 (CET)
Das wusste ich nicht, siehe Hilfe_Diskussion:Forum#Singular_oder_Plural_im_Lemma. --Thomas Schoch (Diskussion) 12:16, 6. Jan. 2018 (CET)