Depression

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Ein Bild eines trauernden Mannes. Vincent von Gogh hat das Bild gemalt.

Menschen, die eine Depression haben, fühlen sich für lange Zeit traurig. Sie verlieren auch das Interesse an Sachen, die ihnen früher Spaß gemacht haben. Es fällt ihnen schwer, sich zu motivieren etwas zu tun.

Eine Depression ist anders als Trauer, auch wenn es ganz ähnlich aussieht: Wenn zum Beispiel ein geliebter Mensch stirbt, ist es normal, traurig zu sein. Es ist auch keine Depression, wenn man sich für ein paar Tage nicht fröhlich fühlt und müde ist.

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung. Das heißt, das Denken und Fühlen der erkrankten Menschen ist nicht in Ordnung. Das kann auch gefährlich sein: Erkrankte Menschen fühlen sich sehr schlecht und manche wollen deshalb ihr Leben beenden. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen mit Depression geholfen wird.

Was sind die Gründe für eine Depression?

Depressionen haben nicht immer einen Grund. Oft werden sie aber durch schwierige Situationen ausgelöst wie zum Beispiel den Tod eines geliebten Menschen, eine Trennung oder viel Stress im Beruf oder in der Familie. Teilweise ist es auch angeboren, wie leicht ein Mensch an einer Depression erkrankt.

Eine Depression zu haben ist nicht die Schuld der Erkrankten. Es ist auch nicht die Schuld der Familie oder Freunde.

Wie kann man eine Depression behandeln?

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Eine Depression wird von einem Arzt festgestellt. Der Arzt versucht dann, die Depression zu behandeln. Eine Möglichkeit ist eine Psycho·Therapie. Darin hört sich ein Therapeut an, was den Erkrankten traurig macht. Dann versuchen Therapeut und Erkrankter, gemeinsam Wege zu finden, wie sich die erkrankte Person besser fühlen kann. Es gibt auch Tabletten, die Menschen helfen können. Die Tabletten wirken aber nicht sofort. Es ist auch hilfreich, wenn man regelmäßig Sport macht und wenig Stress hat.

Erkrankten Menschen hilft es nicht, wenn sie gesagt bekommen: “Du musst dich mal zusammenreißen” oder “Lach doch mal”.

Familie oder Freunde können Menschen mit Depression unterstützen. Sie können zuhören. Sie können dem Erkrankten helfen, sich von einem Arzt behandeln zu lassen. Freunde und Familie müssen aber auch darauf achten, dass es Ihnen nicht selber schlecht geht, denn das Leben mit depressiven Menschen kann sehr anstrengend sein. Deshalb ist es wichtig, sich Hilfe zu holen.






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