Delhi

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Das India Gate im Regierungsbezirk Neu-Dehli erinnert an die Inder, die im Ersten Weltkrieg für das British Empire gekämpft haben. Der Architekt Edwin Luytens ließ sich bei seinem Entwurf vom Triumphbogen in Paris inspirieren.

Delhi ist eine Stadt in Indien und eine der größten der Erde. Sie zählt mehr als 16 Millionen Einwohner, also fast doppelt so viele wie in der Schweiz leben. In der näheren Umgebung sind es sogar rund 25 Millionen Menschen. Die vielen Einwohner leben oft auf engstem Raum in bescheidenen Wohnungen. Das Stadtbild ist von alten Tempeln ebenso wie von modernen Hochhäusern geprägt.

Ein kleiner Teil der Stadt, Neu Dehli, ist die Hauptstadt von Indien. Dort befinden sich der Regierungssitz, das Parlament und andere wichtige Gebäude des Staates. Ein anderer Teil nennt sich Alt-Dehli. Das ist der historische Kern der Stadt, mit vielen alten Gebäuden. Dazu gehören die Moschee Jama Masjid und das Rote Fort, eine Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Eine andere Sehenswürdigkeit von Alt Dehli ist das Lal-Mandir. Das ist ein bedeutender Tempel der Jainisten, einer indischen Religion.

An vielen Ecken der Stadt gibt es Marktplätze. Auf diesen bekommt man exotische Gewürze, Pflanzen und andere Lebensmittel. Anders als in Europa nutzen in Indien noch viele Menschen den Marktplatz. Weil in Dehli so viele Menschen auf kleinem Raum leben, sind die Straßen oft vollgestopft mit Autos. Der Verkehr von Dehli gilt als eine der chaotischten der Welt.

Was passierte früher in Dehli?