Computer

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Ein Computer mit großem Bildschirm und Tastatur ist nur ein Weg, ins Internet zu gehen. Heute geschieht das immer häufiger mit deutlich kleineren Geräten wie dem Smartphone.

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Ein Computer ist eine Maschine. Sie berechnet etwas aus Daten oder bearbeitet Daten. Das macht er nach den Regeln eines Programms, das Menschen geschrieben haben.

Programme sind dabei eine Reihe von Befehlen, die in einer Art Sprache geschrieben werden. Die Maschine wandelt die Befehle in elektrische Zeichen um, die vom Computer verstanden werden können. Das Wort Computer kommt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich „Rechner“.

Die ersten Computer wurden etwa im Jahr 1938 gebaut. Sie konnten nur sehr wenig, nämlich Zahlen zusammenzählen. Heute gibt es Computer fast überall, sogar im Auto. Computer sorgen dafür, dass Automaten in der Fabrik arbeiten und dass die Waschmaschine oder der Geschirrspüler ihre Arbeit in der richtigen Reihenfolge erledigen.

Was gehört zu einem Computer?

Jeder Computer besteht aus mehreren Bauteilen, die auch „Hardware“ genannt werden. Das Herzstück des Computers ist der Prozessor. Zu ihm gehört ein Arbeitsspeicher. Der Prozessor verarbeitet die Daten. Um zu arbeiten braucht er Elektrizität. Dazu braucht es einen Akku, also eine Batterie, die man wieder aufladen kann. Falls der Strom direkt aus der Steckdose kommt, braucht es ein Netzteil, um die richtige Spannung zu erzeugen. Ebenfalls dazu gehört eine Anlage zur Speicherung der Daten, die Festplatte oder Harddisk. All diese Dinge befinden sich in einem Gehäuse, so dass man sie von außen nicht sieht.

Die folgenden Dinge sieht man von außen. Sie sind entweder direkt am eigentlichen Computer befestigt oder man kann sie ein- und ausstecken. Dazu gehört eine Tastatur, damit man Wörter oder ganze Texte eingeben kann. Früher gab man damit auch die Befehle ein. Heute macht man das mit einer Maus oder mit einem Finger auf einer kleinen Platte, dem Tastfeld oder Touchpad.

Weiter gehört ein Bildschirm dazu. Man nennt ihn auch Monitor. Darauf kann man sehen, was man gerade bearbeitet. Wer sein Ergebnis auf Papier sehen will, braucht dazu einen Drucker. Den muss man mit einem Kabel einstecken.

Wichtig sind auch eine Art „Steckdosen“. Man nennt sie Schnittstellen. Daran kann man den Computer mit anderen Geräten verbinden, zum Beispiel mit einem Bildschirm, einer Maus, mit einem anderen Computer oder mit einem ganzen Netzwerk von Computern. Oft verbindet man sich so auch mit dem Internet. Alle diese Verbindungen kann man heute aber an den meisten Geräten auch kabellos herstellen.

Früher hatten die Computer auch ein Laufwerk für CD‘s oder Disketten. Auf ihnen waren Daten gespeichert, zum Beispiel Programme oder Fotos. Damit konnte man den Computer füttern oder seine eigenen Daten darauf speichern. Diese Speicherwerke konnte man herausnehmen und in einen anderen Computer stecken. Heute braucht man dazu einen Stick, der viel kleiner ist als eine Streichholzschachtel. Oder man speichert seine Daten im Internet und tauscht sie auch dort aus.

Was braucht es, damit der Computer läuft?

Mit einem „leeren“ Computer kann man aber noch nicht arbeiten. Es braucht dazu noch die Software, also die „weichen Dinge“. Gemeint sind damit verschiedene Programme. Am Anfang steht dabei das Betriebssystem. Dieses besondere Programm verbindet die einzelnen Teile des Computers und die Programme miteinander. Wer im Laden einen Computer kauft, hat meistens das Betriebssystem schon drauf.

Die weitere Software ist zum Teil dabei, zum Teil muss man sie sich selbst kaufen. Oft ist ein Browser dabei, damit man sich mit dem Internet verbinden kann. Auch Programme zum Anschauen von Fotos und Filmen sind meist dabei. Kaufen muss man sich die etwas aufwendigeren Programme um Texte zu schreiben oder um Tabellen zu erstellen. Auch aufwendigere Spiele gibt es nicht kostenlos.

Welche Arten von Computern gibt es heute?

Seit über fünfzig Jahren gibt es den Desktop-Computer. Auf Deutsch übersetzt wäre dies etwa ein Schreibtisch-Rechner. Der eigentliche Rechner lag auf dem Tisch, darauf stand der Bildschirm. Oder der Rechner stand als „Turm“ neben dem Bildschirm. Die Tastatur lag davor.

Seit etwa vierzig Jahren gibt es das Notebook, eigentlich „Notizbuch“. Man nennt ihn auch Laptop. Das bedeutet eigentlich „Schoßrechner“, weil man ihn auf die Oberschenkel legen konnte. Der Ausdruck „Klapprechner“ kommt daher, dass der Bildschirm fest mit dem Gerät verbunden ist. Man klappt ihn auf um mit dem Computer zu arbeiten. Notebooks haben ein Touchpad, das die Maus ersetzt. Man kann aber auch eine übliche Maus einstecken. Manche Leute brauchen mit dem Laptop auch eine getrennte Tastatur und einen größeren Bildschirm.

Ein Tablet ist eigentlich eine Schreibtafel. Heute meint man damit den Tabletcomputer, den man wie ein Smartphone benutzt. Man steuert das Gerät, indem man mit einem oder zwei Fingern auf dem Bildschirm etwas antippt oder darüber wischt. Das Tablet ist somit schon sehr nah beim Smartphone, nur telefonieren kann man dafür nicht.

Heute nähern sich alle diese Geräte einander an. Das Smartphone wird immer mehr zum Computer. Mit dem Tablet kann man fotografieren wie mit dem Smartphone und schreiben wie auf dem Desktop-Computer. Einige Laptops kann man auch mit dem Finger auf dem Bildschirm steuern. Oder man nimmt den Bildschirm ab und verwendet ihn wie ein Tablet. Die Entwicklungen gehen hier rasant vorwärts.




Zu „Computer“ gibt es auch einen Artikel für Lese-Anfänger auf MiniKlexikon.de und weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.

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