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Eine Burg ist ein befestigter Ort. Mit „befestigt“ ist gemeint, dass man den Ort im [[Krieg]] gut verteidigen kann. Dafür sorgen zum Beispiel hohe Mauern und Gräben davor. Im Laufe der [[Geschichte]] hat es viele Arten von Burgen gegeben, so dass man nicht leicht sagen kann, was genau eine Burg ist. Man kennt auch unterschiedliche Ausdrücke, wie Kastell oder Wehranlage.
 
Eine Burg ist ein befestigter Ort. Mit „befestigt“ ist gemeint, dass man den Ort im [[Krieg]] gut verteidigen kann. Dafür sorgen zum Beispiel hohe Mauern und Gräben davor. Im Laufe der [[Geschichte]] hat es viele Arten von Burgen gegeben, so dass man nicht leicht sagen kann, was genau eine Burg ist. Man kennt auch unterschiedliche Ausdrücke, wie Kastell oder Wehranlage.
  
Schon im [[Altertum]] brauchte man Burgen, um eine Gegend oder eine Stadt zu verteidigen. Die meisten Burgen, die man heute in [[Europa]] sieht, wurden im [[Mittelalter]] gebaut. Etwa in der Zeit nach dem Jahr 1500 besaßen die [[Armee]]n Kanonen und Gewehre. So musste man neue befestigte Orte bauen mit mehr und dickeren Mauern. Wohnen konnte man darin nicht mehr.
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Viele Burgen wurden an höher gelegenen Stellen gebaut, also zum Beispiel auf Hügeln. So hatte man einen besseren Überblick über das Land. Auch war es so schwieriger für Gegner die Burg anzugreifen. Manchmal baute man Burgen aber auch auf Inseln in [[See]]n oder [[Fluss|Flüssen]]. Man spricht dann auch von einer Wasserburg.
  
Viele Burgen wurden zerstört oder wurden so umgebaut, dass man darin besser wohnen und arbeiten konnte. Aus einigen hat man [[Schloss|Schlösser]] gemacht, mit denen der Besitzer seinen Reichtum gezeigt hat. Vor allem im 19. [[Jahrhundert]] wurden einige alte Burgen neu aufgebaut, oder neue Burgen, die wie alt aussahen.
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In der Burg lebte auch der Burgherr mit seiner [[Familie]] und seinen Dienern. Palas nennt man das Wohngebäude des Burgherrn. Besonders bequem war das Leben dort aber nicht, in der Burg war es oft kalt und dunkel. Auch die [[Hygiene]] war oft schlecht.
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Zu einer Burg gehörte meist auch ein Hof mit Tieren und Garten. Es gab auch Werkstätten für [[Handwerk]]er in der Burg. So konnte die Burg sich teilweise selbst versorgen. Das war vor allem bei Angriffen wichtig.
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Schon im [[Altertum]] brauchte man Burgen, um eine Gegend oder eine Stadt zu verteidigen. Die meisten Burgen, die man heute in [[Europa]] sieht, wurden im [[Mittelalter]] gebaut. Etwa in der Zeit nach dem Jahr 1500, besaßen die [[Armee]]n Kanonen und Gewehre. Burgen waren aber nicht zur Verteidigung gegen diese Waffen gebaut. Kanonenkugeln zerstörten ihre Mauern ohne Mühe. So musste man neue befestigte Orte bauen mit mehr und anderen Mauern. Wohnen konnte man in diesen Anlagen aber nicht mehr. Die Herrscher ließen sich deshalb oft [[Schloss|Schlösser]] bauen. Diese waren oft luxuriös und es lebte sich viel angenehmer darin als in einer Burg.
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Viele Burgen wurden deshalb nach dem Mittelalter zerstört oder wurden so umgebaut, dass man darin besser wohnen und arbeiten konnte. Aus einigen hat man Schlösser gemacht, mit denen der Besitzer seinen Reichtum gezeigt hat. Um viele Burgen kümmerte sich aber niemand mehr und sie wurden zu [[Ruine]]n. Oft nutzten die Menschen der Umgegend sie als Steinbruch. Das heißt sie bauten sich Häuser und andere Gebäude mit den Steinen der Burgruine.
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Ab dem 19. [[Jahrhundert]] hat man damit begonnen einige alte Burgen neu aufzubauen und zu renovieren. So sehen diese Burgen wieder fast so aus wie früher. Nun dienen sie aber nicht mehr der Verteidigung. Man kann sie vielmehr besichtigen, um so zu lernen, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben. Sie sind so auch wichtige Attraktionen für [[Tourismus|Touristen]].
  
 
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Version vom 28. Juli 2018, 14:43 Uhr

Die Burg Hohenzollern in Baden-Württemberg stammt ursprünglich aus dem Mittelalter. So, wie sie heute aussieht, gibt es sie erst seit dem 19. Jahrhundert. Damals hat man sie nach dem Vorbild alter Burgen umgebaut. Hierher kommt die Hohenzollern-Familie, die Preußen regiert hat.

Eine Burg ist ein befestigter Ort. Mit „befestigt“ ist gemeint, dass man den Ort im Krieg gut verteidigen kann. Dafür sorgen zum Beispiel hohe Mauern und Gräben davor. Im Laufe der Geschichte hat es viele Arten von Burgen gegeben, so dass man nicht leicht sagen kann, was genau eine Burg ist. Man kennt auch unterschiedliche Ausdrücke, wie Kastell oder Wehranlage.

Viele Burgen wurden an höher gelegenen Stellen gebaut, also zum Beispiel auf Hügeln. So hatte man einen besseren Überblick über das Land. Auch war es so schwieriger für Gegner die Burg anzugreifen. Manchmal baute man Burgen aber auch auf Inseln in Seen oder Flüssen. Man spricht dann auch von einer Wasserburg.

In der Burg lebte auch der Burgherr mit seiner Familie und seinen Dienern. Palas nennt man das Wohngebäude des Burgherrn. Besonders bequem war das Leben dort aber nicht, in der Burg war es oft kalt und dunkel. Auch die Hygiene war oft schlecht. Zu einer Burg gehörte meist auch ein Hof mit Tieren und Garten. Es gab auch Werkstätten für Handwerker in der Burg. So konnte die Burg sich teilweise selbst versorgen. Das war vor allem bei Angriffen wichtig.

Schon im Altertum brauchte man Burgen, um eine Gegend oder eine Stadt zu verteidigen. Die meisten Burgen, die man heute in Europa sieht, wurden im Mittelalter gebaut. Etwa in der Zeit nach dem Jahr 1500, besaßen die Armeen Kanonen und Gewehre. Burgen waren aber nicht zur Verteidigung gegen diese Waffen gebaut. Kanonenkugeln zerstörten ihre Mauern ohne Mühe. So musste man neue befestigte Orte bauen mit mehr und anderen Mauern. Wohnen konnte man in diesen Anlagen aber nicht mehr. Die Herrscher ließen sich deshalb oft Schlösser bauen. Diese waren oft luxuriös und es lebte sich viel angenehmer darin als in einer Burg.

Viele Burgen wurden deshalb nach dem Mittelalter zerstört oder wurden so umgebaut, dass man darin besser wohnen und arbeiten konnte. Aus einigen hat man Schlösser gemacht, mit denen der Besitzer seinen Reichtum gezeigt hat. Um viele Burgen kümmerte sich aber niemand mehr und sie wurden zu Ruinen. Oft nutzten die Menschen der Umgegend sie als Steinbruch. Das heißt sie bauten sich Häuser und andere Gebäude mit den Steinen der Burgruine.

Ab dem 19. Jahrhundert hat man damit begonnen einige alte Burgen neu aufzubauen und zu renovieren. So sehen diese Burgen wieder fast so aus wie früher. Nun dienen sie aber nicht mehr der Verteidigung. Man kann sie vielmehr besichtigen, um so zu lernen, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben. Sie sind so auch wichtige Attraktionen für Touristen.




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