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Bundesstaat: Unterschied zwischen den Versionen

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Für die Teilstaaten eines Bundesstaates gibt es viele verschiedene Ausdrücke. In Deutschland und Österreich zum Beispiel nennt man sie Bundesland. In der Schweiz sind es die Kantone. Wenn Wissenschaftler davon sprechen, sagen sie oft Gliedstaat.
  
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Version vom 19. April 2018, 17:53 Uhr

Ein Bundesstaat ist ein Staat, in dem es mehrere Teilstaaten gibt. Ein Teilstaat ist ein Stück Land, das einige Rechte hat, die sonst auch ein eigener Staat hätte. So ein Teilstaat ist also eine Art Staat und hat zum Beispiel eigene Gesetze, die nur in dem Teilstaat gelten. Er muss sich aber auch noch an die Gesetze des gesamten Bundesstaates halten. Außerdem dürfen Teilstaaten oft mitentscheiden über das, was im gesamten Bundesstaat passiert.

Das Gegenteil eines Bundesstaates ist ein Einheitsstaat. Auch ein Einheitsstaat ist in verschiedene Gebiete aufgeteilt. Solche Gebiete heißen zum Beispiel Provinz oder Bezirk. Sie haben aber nur wenige Rechte.

Einen Bundesstaat nennt man auch Föderalen oder Föderativen Staat. Bekannt ist das Wort Föderalismus für die Idee hinter dem Bundesstaat. Wer Föderalist ist, der findet es gut, wenn die Teilstaaten viele Rechte haben.

Was sind die Vorteile und Nachteile von Bundesstaaten?

Ein Bundesstaat ist vielleicht dadurch entstanden, dass es vorher einzelne, unabhängige Staaten gegeben hat. Diese Staaten haben einen Bundesstaat gegründet, damit sie gemeinsam stärker sind. Sie wollten aber noch etwas selbstständig bleiben. Darum hat ihnen ein Bundesstaat besser gefallen als ein Einheitsstaat.

Im Bundesstaat hat die Bundesregierung nicht so viel Macht. Das kann sehr gut sein, wenn eine Regierung schlechte Dinge tun will. Denn dann gibt es immer noch die Teilstaaten. Sie können dann Nein sagen und die schlechten Ideen der Regierung verhindern. Das ist eine Art von Gewaltenteilung.

Manche Leute sagen aber, dass ein Bundesstaat schwach sein kann. Wenn die Bundesregierung etwas anderes will als die Teilstaaten, dann passiert vielleicht nichts. Das Land ändert sich nicht und kann seine Aufgaben nicht mehr leisten. Man spricht dann von einer Blockade.

Welche Staaten sind Bundesstaaten?

Auf der Welt gibt es gar nicht besonders viele Bundesstaaten. Der erste große bekannte Bundesstaat waren die Vereinigten Staaten von Amerika. Sie waren vorher nur ein Staatenbund, ein Verein von Staaten. Damit konnten sie sich aber nicht so gut verteidigen. Die USA wurden das Vorbild für viele andere Bundesstaaten.

Die drei großen deutschsprachigen Länder sind alle Bundesstaaten. Den Anfang hat die Schweiz gemacht: Im Jahr 1848 wurde aus dem Staatenbund, der Eidgenossenschaft, der Bundesstaat von heute. In Deutschland folgte man im Jahr 1867 und im Jahr 1871: Aus dem Deutschen Bund wurde das Deutsche Kaiserreich. Und in Österreich hatte man viele Völker, die irgendwie einen Platz im Staat geben musste. Auch das heutige Österreich ist ein Bundesstaat.

Manche Staaten nennen sich zwar Bundesstaat, man kann aber zweifeln, ob sie es auch wirklich sind. In diesen Ländern haben die Teilstaaten nämlich nicht so viel zu sagen. Vor allem können sie es nicht verhindern, dass sie verändert oder gar abgeschafft werden. Zum Beispiel hat man über die Sowjetunion gesagt: Die Teilstaaten der Sowjetunion müssen sowieso alles machen, was ihnen die Kommunistische Partei in Moskau befiehlt.

Wie nennt man die Teilstaaten sonst noch?

Für die Teilstaaten eines Bundesstaates gibt es viele verschiedene Ausdrücke. In Deutschland und Österreich zum Beispiel nennt man sie Bundesland. In der Schweiz sind es die Kantone. Wenn Wissenschaftler davon sprechen, sagen sie oft Gliedstaat.

Besonders verwirrend ist es: In manchen Ländern heißten die Teilstaaten selbst Bundesstaaten. So war es zum Beispiel im Deutschen Kaiserreich: Es bestand aus 25 Bundesstaaten. Auch heute noch sagt man so in den USA.



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