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Bruttoinlandsprodukt

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Version vom 3. Juni 2019, 23:25 Uhr von Felix Heinimann (Diskussion | Beiträge)

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Das Bruttoinlandsprodukt ist ein Maß in der Wirtschaft. Also ein Mittel, um mit Zahlen etwas darzustellen. Mit dem Bruttoinlandsprodukt will man messen wie gut es der Wirtschaft eines einzelnen Landes, einer Stadt, einer Region oder gar der ganzen Europäischen Union geht. Dafür errechnet man den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in dem Land erbracht wurden.

Erfunden wurde das BIP, wie man es gerne abkürzt, um das Jahr 1940. Die Regierung der USA nutzte es um die Produktion von Waffen, Panzern und anderen Kriegsmitteln zu planen. Die Idee ist jedoch viel älter. Schon im 17. Jahrhundert wollte ein Brite den Wert aller Gebäude, Ländereien und Menschen in Großbritannien ausrechnen, um dem König zu beweisen, wie mächtig sein Land ist.

Wie wird das Bruttoinlandsprodukt berechnet?

Das BIP berechnet man meist für ein Jahr. Innerhalb dieser Zeitspanne wird der Wert aller Güter und Dienstleitungen zusammengerechnet. Güter sind Dinge, die für den Verkauf hergestellt werden. Das kann ein Kleidungsstück, ein Möbel oder eine Tafel Schokolade sein. Eine Dienstleitung hingegen ist eine Arbeit, die jemand für eine andere Person macht. Dieser jemand verlangt dafür Geld. Ein Beispiel ist der Friseur, der einem die Haare schneidet.

Bei der ganzen Rechnung gibt es jedoch ein Problem: Ein Auto besteht aus verschiedenen Materialien. Beim Preis, den man für ein Auto zahlt, ist der Wert dieser Materialien bereits miteinberechnet. Würde man nun alle Materialien und das fertige Auto dazu zählen, wäre der Wert der Materialien doppelt enthalten.

Um das zu vermeiden werden diese Materialien, man sagt dem Vorleistungen, von der Summe aller Waren subtrahiert. Zu dem Wert der Güter und Dienstleitungen dazu gezählt werden die Steuern. Ebenfalls abgezogen werden Subventionen. Das ist Geld, das der Staat einem Unternehmen einfach so gibt. Davon kann das Unternehmen Maschinen und andere Dinge kaufen. Subvention erhalten bei uns häufig Bauern, weil der Staat es gut findet die Landwirtschaft zu fördern.

Die Rechnung lautet also:

Güter + Dienstleistungen - Vorleistungen + Steuern - Subventionen = Bruttoinlandsprodukt

Weil die Preise nicht immer gleich bleiben gibt es zwei Arten, wie man das Bruttoinlandsprodukt berechnet. Es gibt das nominale und das reale BIP. Wenn das Geld an Wert verliert und die Preise dadurch steigen redet man von Inflation. Wenn das Gegenteil passiert redet man von Deflation. Beim nominalen BIP werden Inflation und Deflation nicht beachtet. Man rechnet einfach mit Preisen, wie sie sich im Jahr so verändern. Beim realen BIP berücksichtigt man, welchen Einfluss der Geldwert auf die Preisschwankungen hat. Das zu berechnen ist ziemlich kompliziert.

Wie verändert sich das Bruttoinlandsprodukt?

folgt...

Ist das Bruttoinlandsprodukt ein gutes Maß?

folgt..



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