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Brunei: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 14. Oktober 2015, 00:01 Uhr

Die wichtigste Moschee in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan. Sie wurde nach einem früheren Sultan benannt.

Brunei ist ein kleines Land in Asien auf der Insel Borneo im Südchinesischen Meer. Es grenzt an Malaysia. Etwa 400.000 Menschen leben in Brunei. Der volle Name des Landes lautet „Brunei Darussalam“: „Brunei, Ort des Friedens“.

In Brunei leben vor allem Malaien und Chinesen. Die meisten Menschen haben den Islam als Religion. Das Land wird von einem islamischen Herrscher, dem Sultan, regiert. Dieser kann vieles bestimmen. Er regiert das Land nach dem islamischen Recht, der Scharia.

Dem Sultan von Brunei gehörte früher ein großes Reich auf der Insel Borneo. Im 19. Jahrhundert verlor er viel Land an Großbritannien. Die Briten hatten das Sagen über Brunei in den Jahren zwischen 1888 und 1984. Es war jedoch keine Kolonie. Seit 1984 ist Brunei ein eigenständiger Staat.

Das meiste Geld verdient das Land mit Erdöl, das vor der Küste gefördert wird. Viele Menschen sind aber auch Weber, die Stoff herstellen, Bauern, die Gemüse, Obst und Reis anbauen oder sie bearbeiten Metall.

In Brunei ist es das ganze Jahr über warm und man kann im Meer baden. Von November bis März regnet es sehr viel, denn dann ist Regenzeit. Die Leute dort sagen auch Monsun dazu. Weil es so viel regnet, gibt es auch große Regenwälder. Dort leben Affen, Vögel oder auch Reptilien.