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Blauwal: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Textersetzung - „Säugetiere“ durch „Säugetiere“)
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Wie andere Wale muss auch der Blauwal nach einigen Minuten unter [[Wasser]] wieder auftauchen, um [[Luft]] zu holen. Dabei atmet er eine riesige Fontäne aus, die Blas genannt wird. Sie steigt bis zu neun [[Meter]]n hoch.
 
Wie andere Wale muss auch der Blauwal nach einigen Minuten unter [[Wasser]] wieder auftauchen, um [[Luft]] zu holen. Dabei atmet er eine riesige Fontäne aus, die Blas genannt wird. Sie steigt bis zu neun [[Meter]]n hoch.
  
Blauwale gibt es in allen [[Meer]]en. Sie wandern dabei zwischen wärmeren Gebieten im [[Winter]] und kälteren Gebieten im [[Sommer]] hin und her. In den kälteren Gebieten findet der Blauwal sehr viele winzig kleine Krebse und Plankton. Davon frisst er pro Tag ungefähr drei bis vier Tonnen und baut daraus große Fettreserven auf. Diese Fettreserven benötigt er für den [[Winter]]. Denn dann frisst der Blauwal gar nichts.  
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Blauwale gibt es in allen [[Meer]]en. Sie wandern dabei zwischen wärmeren Gebieten im [[Winter]] und kälteren Gebieten im [[Sommer]] hin und her. In den kälteren Gebieten findet der Blauwal sehr viele winzig kleine Krebse und Plankton. Ein anderes Wort dafür ist Krill. Davon frisst er pro Tag ungefähr drei bis vier Tonnen und baut daraus große Fettreserven auf. Diese Fettreserven benötigt er für den [[Winter]]. Denn dann frisst der Blauwal gar nichts.  
  
 
Seine Nahrung zerkleinert der Blauwal nicht mit [[Zähne]]n, er hat nämlich keine. Stattdessen befinden sich in seinem Maul sehr viele feine Hornplatten und Fasern, die man Barten nennt. Sie funktionieren wie ein Filter und sorgen dafür, dass alles Fressbare im Maul des Blauwals bleibt.
 
Seine Nahrung zerkleinert der Blauwal nicht mit [[Zähne]]n, er hat nämlich keine. Stattdessen befinden sich in seinem Maul sehr viele feine Hornplatten und Fasern, die man Barten nennt. Sie funktionieren wie ein Filter und sorgen dafür, dass alles Fressbare im Maul des Blauwals bleibt.

Version vom 17. Februar 2017, 18:45 Uhr

Ein Blauwal von oben
Ein Blauwal im Größenvergleich zu einem Menschen und einem Delfin.

Der Blauwal ist das größte Tier der Welt. Er gehört wie alle Wale zu den Säugetieren. Sein Körper kann bis zu 33 Metern lang und 200 Tonnen schwer werden. Alleine das Herz des Blauwals wiegt so viel wie ein kleines Auto, nämlich 600 bis 1000 Kilogramm. Es schlägt pro Minute höchstens sechs Mal und pumpt dabei immer mehrere 1000 Liter Blut durch den Körper.

Wie andere Wale muss auch der Blauwal nach einigen Minuten unter Wasser wieder auftauchen, um Luft zu holen. Dabei atmet er eine riesige Fontäne aus, die Blas genannt wird. Sie steigt bis zu neun Metern hoch.

Blauwale gibt es in allen Meeren. Sie wandern dabei zwischen wärmeren Gebieten im Winter und kälteren Gebieten im Sommer hin und her. In den kälteren Gebieten findet der Blauwal sehr viele winzig kleine Krebse und Plankton. Ein anderes Wort dafür ist Krill. Davon frisst er pro Tag ungefähr drei bis vier Tonnen und baut daraus große Fettreserven auf. Diese Fettreserven benötigt er für den Winter. Denn dann frisst der Blauwal gar nichts.

Seine Nahrung zerkleinert der Blauwal nicht mit Zähnen, er hat nämlich keine. Stattdessen befinden sich in seinem Maul sehr viele feine Hornplatten und Fasern, die man Barten nennt. Sie funktionieren wie ein Filter und sorgen dafür, dass alles Fressbare im Maul des Blauwals bleibt.

Wenn Blauwale gerade auf Nahrungssuche sind, schwimmen sie recht langsam. Sie sind dann ungefähr so schnell wie ein Mensch, der spazieren geht. Wenn sie größere Strecken wandern, dann schwimmen sie ungefähr so schnell, wie man mit einem Auto in einer Tempo-30-Zone fahren darf. Männliche Blauwale sind dabei meistens alleine unterwegs. Die Weibchen bilden oft Gruppen mit anderen Weibchen und ihren Kindern.



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