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Version vom 31. Januar 2018, 00:09 Uhr

Für kleine Kinder wird Besteck oft aus Plastik in bunten Farben hergestellt.

Besteck oder Essbesteck nennt man die Werkzeuge, die man zum Essen benutzt. Bei uns gehören Löffel, Gabel und Messer zum Besteck. In asiatischen Ländern isst man mit Stäbchen. Viele Menschen auf der Welt benutzen gar kein Besteck, sondern sie essen mit ihren Fingern.

Heutzutage kennen wir ausser Löffel, Gabel und Messer sehr viele spezielle Besteckteile. Es gibt zum Beispiel Kuchengabeln oder Mokkalöffel. Manche Menschen benutzen für Fisch ein besonderes Besteck. Das Fischmesser hat keine Schneide, da man diese bei Fisch nicht braucht. Dafür ist es so geformt, dass man Fischteile damit gut von den Gräten abheben kann. Kellner benutzen ein spezielles „Vorlegebesteck“, mit dem man die Speisen portionsweise auf die Teller legen kann. Auch die Geräte, welche Ärzte zur Operation benutzen, nennt man Besteck.

Der Löffel ist das älteste Besteckteil. Eigentlich ist er nichts anderes als eine hohle Hand. Man kann ihn nahezu für alles verwenden. Schon aus der Steinzeit gibt es geschnitzte Löffel aus Holz oder Knochen. Große Stücke zerbiss man mit den Zähnen. Wer es sich später leisten konnte, trug seinen eigenen Dolch am Gürtel und benutzte ihn, um das Essen zu zerkleinern.

Gabeln gibt es zwar auch schon seit über 2.000 Jahren, aber sie wurden selten gebraucht, und ausschließlich von reicheren Leuten. Erst im Lauf des 19. Jahrhunderts aßen die reicheren Leute mit Messer und Gabel. Bei den ärmeren Leuten begann das sogar erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zu jener Zeit trug man das Besteck auch nicht mehr bei sich, sondern man hatte es in der Küche und deckte damit den Tisch.



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