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Bergmann

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Version vom 22. September 2017, 02:14 Uhr von Mathias Meyer (Diskussion | Beiträge) (Dieser Artikel ist von Studenten der Fernöstlichen-Föderalen-Universität in Wladiwostok geschrieben worden. Das Seminar, in dem der Artikel geschrieben wurde, fand im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft zwischen der FEFU Wladiwostok und d)
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Bergmann ist ein Beruf. Der Bergmann arbeitet in einer Zeche. Eine Zeche ist ein Bergwerk, in dem Kohle oder andere Rohstoffe abgebaut und gefördert werden. Er erfüllt dort verschiedene Aufgaben. Einige Bergmänner graben zum Beispiel den Weg in die Erde, andere reparieren die Ausrüstung oder sprengen das Gestein.

Dieser Beruf war im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr verbreitet. Die Bergmänner förderten den Rohstoff, meistens Kohle, der als Brennstoff benutzt wurde. Gegenwärtig ist dieser Beruf nicht mehr so gängig, weil man in Deutschland Kohle nicht mehr in einer Zeche abbaut.

Der typische Bergmann hat einen Arbeitsanzug an und trägt einen Helm mit einer Lampe.

Diesen Beruf übten überwiegend Männer aus, weil er körperlich anstrengend und gefährlich war. Die Bedingungen in der Zeche waren sehr schwierig. In den Zechen war es schwül, dunkel und sehr beengt. Dort herrschten hohe Temperaturen, außerdem gab es einen Mangel an frischer Luft. Früher erledigten Bergmänner die Arbeit mit ihren Händen, Schaufeln und Spitzhacken. Deswegen brauchte man Ausdauer, Belastbarkeit und Disziplin. Heutzutage übernehmen die Maschinen die Arbeit in der Zeche.