Willkommen! Klexikon.de ist jetzt fünf Jahre alt und die größte Wikipedia für Kinder in deutscher Sprache!

Zwischenablage

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
< Benutzer:Uwe Rohwedder
Version vom 30. Juni 2015, 15:12 Uhr von Uwe Rohwedder (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Besonderer Kalender: Der Adventskalender soll (nicht nur) Kindern die Wartezeit auf Weihnachten „versüßen“. Inzwischen gibt es auch eine Ramadan-Variante für muslimische Kinder.

Mit einem Kalender wird das Jahr in Tage, Wochen und Monate eingeteilt. Kalender gibt es in gedruckter und elektronischer Form. Darin können wir Termine festhalten, zum Beispiel wann Schulferien sind oder wann jemand Geburtstag hat. Gedruckte Kalender gibt in verschiedenen Größen, von kleinen Notizbüchern bis zum Wandkalender. Sie werden meist nur für ein Jahr hergestellt und haben eine feste Aufteilung, mit einem Tag, einer Woche oder einem Monat pro Seite. Elektronische Kalender auf Computern oder Smartphones umfassen dagegen einen unbegrenzten Zeitraum und können jederzeit unterschiedlich dargestellt werden.

Inhaltsverzeichnis

Seit wann gibt es Kalender?

Schon vor über 3000 Jahren erkannten die alten Ägypter und Babylonier, dass Sonne, Mond und Sterne sich in bestimmten regelmäßigen Bahnen bewegen. Und dass der Wechsel der Jahreszeiten damit zusammenhängt. Kalender waren also wichtig, um zum Beispiel den richtigen Zeitpunkt für Aussaat und Ernte zu bestimmen. (...)

Warum sind die Monate unterschiedlich lang?/Wozu gibt es "Schalttage"?

Ein Jahr hat 365 Tage, das entspricht in etwa der Zeit, in der die Erde einmal um die Sonne herum wandert. Einen Monat oder 28 Tage dauert es von einem Vollmond bis zum nächsten. In dieser Zeit durchläuft der Mond vier Phasen: Neumond - zunehmender Mond - Vollmond - abnehmender Mond. Jede Phase dauert sieben Tage, also eine Woche. Allerdings ergeben 12 Mond-Monate nur 336 Tage, ein „Mond-Jahr“ ist also 29 Tage kürzer als ein „Sonnen-Jahr“. Um das auszugleichen, haben schon die Römer an jeden Monat einen oder auch zwei Tage drangehängt. Ein römisches Jahr hatte 355 Tage, das waren aber immer noch zehn zuwenig. Deshalb führte Julius Cäsar im Jahr 45 vor Christus den „Julianischen Kalender“ ein. Seitdem hat ein Jahr 365 Tage, und alle vier Jahre gibt es ein „Schaltjahr“ mit 366 Tagen.

Den Gregorianischen Kalender gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Er ist so ähnlich wie der Julianische Kalender, den Julius Cäsar vor gut 2000 Jahren im Jahr 45 vor Christus eingeführt hat. Die Römer haben schon damals das Jahr in 12 Monate eingeteilt. Mit dem Julianischen Kalender hatte das Jahr nun aber 365 Tage statt bisher 355. Die Monate waren jetzt auch so lang wie wir es heute kennen: elf Monate mit 30 oder 31 Tagen und der Februar mit 28 Tagen und alle vier Jahre im „Schaltjahr“ mit 29 Tagen. Ein Schaltjahr wie 2016 hat deshalb auch 366 Tage.

Fast überall auf der Welt gilt der „Gregorianische Kalender“, auch in Kulturen mit einem eigenen Kalender.

(...)

Woher kommen die Monatsnamen?

Weil wir unseren Kalender von den Römern übernommen haben, tragen auch die Monate lateinische Namen. Die Monate von Januar bis Juni sind meist nach römischen Göttern benannt: der Januar zum Beispiel nach Janus, dem römischen Gott des Anfangs, und der März nach dem römischen Kriegsgott Mars.

Der Juli ist nach Julius Cäsar benannt, der in diesem Monat geboren wurde, nach dem römischen Kaiser Augustus der Monat August. September heißt eigentlich so viel wie „siebter“, Oktober „achter“, November „neunter“ und Dezember „zehnter“ Monat. Die Bedeutung dieser „Zählmonate“ stimmt aber nicht mehr – schon im Jahr 153 vor Christus haben die Römer den Jahresanfang vom 1. März auf den 1. Januar vorgezogen.

Ab wann zählen wir die Jahre?

(...)