Bayerischer Wald: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Bayrische Wald ist ein mittelhohes [[Gebirge]] im Osten des [[Bundesland]]es [[Bayern]]. Der Bayernwald, wie man ihn auch nennt, beginnt etwas nördlich der [[Stadt]] Passau und verläuft dann entlang der Grenze zu [[Tschechien]]. Südlich und westlich des Gebirges fließt die [[Donau]]. Der höchste [[Berg]] im Bayerischen Wald ist der Große Arber. Er ist 1.455 Meter hoch.  
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Der Bayerische Wald ist ein mittelhohes [[Gebirge]] im [[Osten]] des [[Bundesland]]es [[Bayern]]. Der Bayernwald, wie man ihn auch nennt, beginnt etwas [[Norden|nördlich]] der [[Stadt]] Passau und verläuft dann entlang der Grenze zu [[Tschechien]]. [[Süden|Südlich]] und [[Westen|westlich]] des Gebirges fließt die [[Donau]]. Der höchste [[Berg]] im Bayerischen Wald ist der Große Arber. Er ist 1.455 [[Meter]] hoch.
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Der Bayerische Wald lockt jedes Jahr viele [[Tourismus|Touristen]] an, die von der wunderschönen [[Natur]] beeindruckt sind. Die Touristen gehen gerne wandern oder [[Camping|campen]]. Im Jahr 1970 wurde im Bayerischen Wald ein [[Nationalpark]] eröffnet, mit dem man die [[Natur]] schützen will. Das war damals der erste Nationalpark [[Deutschland]]s und ist zugleich einer der größten des Landes.
  
Der Bayerische Wald lockt jedes Jahr viele [[Tourist]]en an, die von der wunderschönen [[Natur]] beeindruckt sind. Die Touristen gehen gerne wandern oder [[Camping|campen]]. Im Jahr 1970 wurde im Bayerischen Wald ein [[Nationalpark]] eröffnet, mit dem man die Natur schützen will. Das war damals der erste Nationalpark [[Deutschland]]s und ist zugleich einer der größten des Landes.
 
 
== Wie sieht es im Bayerischen Wald aus? ==
 
== Wie sieht es im Bayerischen Wald aus? ==
Der Bayerische Wald ist etwa 500 [[Million]]en Jahre alt. Damals kamen mehrere Erdplatten aufeinander, was ein Gebirge entstehen ließ. Anfangs waren die Berge im Bayerischen Wald noch höher als heute. Doch über Millionen von Jahren wurde durch das [[Wetter]] viel [[Gestein]] abgetragen. Heute sind die Berge eher flach und kammartig.  
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Der Bayerische Wald ist etwa 500 [[Million]]en Jahre alt. Damals stießen mehrere Erdplatten aufeinander, was ein Gebirge entstehen ließ. Anfangs waren die Berge im Bayerischen Wald noch höher als heute. Doch über Millionen von Jahren wurde durch [[Wind]], [[Wasser]] und [[Gletscher]] viel [[Gestein]] abgetragen. Heute sind die Berge eher flach und kammartig.  
  
Von Westen nach Osten lässt sich der Bayerische Wald in drei Gebiete unterteilen: Der Falkensteiner Vorwald, der Vordere- und der Hintere Bayerische Wald. In allen Gebieten findet man viele kleine [[Bach (Gewässer)|Bäche]], Seen und [[Wald|Wälder]]. Die höchsten Erhebungen findet man im Hinteren Bayerischen Wald, der sich schon fast in Tschechien befindet. Am flachsten ist es in der Nähe der Donau. Dort gibt es auch ein paar größere [[Dorf|Dörfer]] und Kleinstädte.
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Von Westen nach Osten lässt sich der Bayerische Wald in drei Gebiete unterteilen: der Falkensteiner Vorwald sowie der Vordere- und der Hintere Bayerische Wald. In allen Gebieten findet man viele kleine [[Bach (Gewässer)|Bäche]], [[See]]n und [[Wald|Wälder]]. Die höchsten Erhebungen findet man im Hinteren Bayerischen Wald, der sich schon fast in Tschechien befindet. Am flachsten ist es in der Nähe der Donau. Dort gibt es auch ein paar größere [[Dorf|Dörfer]] und Kleinstädte.
  
Besonders ist die [[Landschaft]] rund um den Großen Arber. Weil es dort so abgeschieden ist, fällten die Menschen nur wenige Bäume. Darum findet man in dieser Gegend noch viel Urwald. Beliebte Ausflugsziele in der nähe sind der Große Arbersee und der Rachelsee. Die beiden Seen entstanden am Ende der letzten [[Eiszeit]] vor etwa 10.000 Jahren, als geschmolzenes Gletschereis seinen Weg ins Tal fand. Außergewöhnlich sind die kleinen Inseln im Großen Arbersee, die schwimmen können und sich immer wieder an einem anderen Ort befinden.  
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Besonders ist die [[Landschaft]] rund um den Großen Arber. Weil es dort so abgeschieden ist, fällten die Menschen nur wenige [[Baum|Bäume]]. Darum findet man in dieser Gegend noch viel [[Urwald]]. Beliebte Ausflugsziele in der Nähe sind der Große Arbersee und der Rachelsee. Die beiden Seen entstanden am Ende der letzten [[Eiszeit]] vor etwa 10.000 Jahren, als geschmolzenes Gletschereis seinen Weg ins [[Tal]] fand.  
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Außergewöhnlich sind die kleinen [[Insel]]n im Großen Arbersee, die schwimmen können und sich immer wieder an einem anderen Ort befinden. Sie sind nicht mit dem Seegrund verbunden. Es bestehen aus [[Pflanze]]n und wenig Erde. [[Schwimmen]] können sie, weil viele dieser Pflanzen innen hohl sind, wie zum Beispiel Schilf.
 
    
 
    
Im Bayerischen Wald leben viele verschiedene Tierarten. Einige davon sind sehr selten. In Deutschland gibt es sie fast nur noch dort. Typisch für die Region sind [[Rothirsch]]e, [[Biber]], [[Eidechse]]n, Auerhühner und andere Vogelarten. Seit ein paar Jahren gibt es auch wieder [[Wolf|Wölfe]] und [[Luchs]]e im Bayerischen Wald.
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Im Bayerischen Wald leben viele verschiedene [[Tierarten]]. Einige davon sind sehr selten. In Deutschland gibt es sie fast nur noch dort. Typisch für die Region sind [[Rothirsch]]e, [[Biber]], [[Eidechse]]n, Auerhühner und andere [[Vögel|Vogelarten]]. Seit ein paar Jahren gibt es auch wieder [[Wolf|Wölfe]] und [[Luchs]]e im Bayerischen Wald.
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Großer Arbersee---.JPG|Die schwimmenden Inseln im Großen Arbersee
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Straubing - panoramio (10).jpg|Das Städtchen Straubing an der Donau
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Blick auf die Arber Bergstation.JPG|Die Bergstation auf dem Großen Arber
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Aktuelle Version vom 12. Juli 2019, 16:31 Uhr

Der Rachelsee nahe Tschechien. Er ist ungefähr so groß wie zehn Fußballfelder und steht unter Naturschutz.
Eine Karte vom Bayerischen Wald. Je brauner die Orte sind, desto höher sind sie gelegen.

Der Bayerische Wald ist ein mittelhohes Gebirge im Osten des Bundeslandes Bayern. Der Bayernwald, wie man ihn auch nennt, beginnt etwas nördlich der Stadt Passau und verläuft dann entlang der Grenze zu Tschechien. Südlich und westlich des Gebirges fließt die Donau. Der höchste Berg im Bayerischen Wald ist der Große Arber. Er ist 1.455 Meter hoch.

Der Bayerische Wald lockt jedes Jahr viele Touristen an, die von der wunderschönen Natur beeindruckt sind. Die Touristen gehen gerne wandern oder campen. Im Jahr 1970 wurde im Bayerischen Wald ein Nationalpark eröffnet, mit dem man die Natur schützen will. Das war damals der erste Nationalpark Deutschlands und ist zugleich einer der größten des Landes.

Wie sieht es im Bayerischen Wald aus?

Der Bayerische Wald ist etwa 500 Millionen Jahre alt. Damals stießen mehrere Erdplatten aufeinander, was ein Gebirge entstehen ließ. Anfangs waren die Berge im Bayerischen Wald noch höher als heute. Doch über Millionen von Jahren wurde durch Wind, Wasser und Gletscher viel Gestein abgetragen. Heute sind die Berge eher flach und kammartig.

Von Westen nach Osten lässt sich der Bayerische Wald in drei Gebiete unterteilen: der Falkensteiner Vorwald sowie der Vordere- und der Hintere Bayerische Wald. In allen Gebieten findet man viele kleine Bäche, Seen und Wälder. Die höchsten Erhebungen findet man im Hinteren Bayerischen Wald, der sich schon fast in Tschechien befindet. Am flachsten ist es in der Nähe der Donau. Dort gibt es auch ein paar größere Dörfer und Kleinstädte.

Besonders ist die Landschaft rund um den Großen Arber. Weil es dort so abgeschieden ist, fällten die Menschen nur wenige Bäume. Darum findet man in dieser Gegend noch viel Urwald. Beliebte Ausflugsziele in der Nähe sind der Große Arbersee und der Rachelsee. Die beiden Seen entstanden am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren, als geschmolzenes Gletschereis seinen Weg ins Tal fand.

Außergewöhnlich sind die kleinen Inseln im Großen Arbersee, die schwimmen können und sich immer wieder an einem anderen Ort befinden. Sie sind nicht mit dem Seegrund verbunden. Es bestehen aus Pflanzen und wenig Erde. Schwimmen können sie, weil viele dieser Pflanzen innen hohl sind, wie zum Beispiel Schilf.

Im Bayerischen Wald leben viele verschiedene Tierarten. Einige davon sind sehr selten. In Deutschland gibt es sie fast nur noch dort. Typisch für die Region sind Rothirsche, Biber, Eidechsen, Auerhühner und andere Vogelarten. Seit ein paar Jahren gibt es auch wieder Wölfe und Luchse im Bayerischen Wald.



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