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Antarktis

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Version vom 24. Dezember 2014, 00:14 Uhr von Ziko van Dijk (Diskussion | Beiträge)

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Der antarktische Kontinent aus dem Weltraum gesehen. Fast alles ist weiß vom Eis.

Die Antarktis ist das Gebiet um den Südpol. Das Gebiet besteht aus Land und aus Wasser. Der eigentliche Kontinent, die Landmasse, heißt Antarktika. Während die Antarktis das südlichste Gebiet der Erde ist, so ist die Arktis die nördlichste. Fast der gesamte Kontinent wird von Eis bedeckt. Damit ist er die größte Wüste der Welt.

In der Antarktis leben einige Forscher.

Woher weiß man etwas über die Antarktis?

Schon im Altertum und im Mittelalter haben einige Wissenschaftler an einen Kontinent ganz im Süden der Erde geglaubt. Allerdings wussten sie überhaupt nicht, wie es dort aussieht. Sie meinten: Wenn es so viel Landmasse im Norden der Erdkugel gibt, dann müsste es auch Landmasse im Süden geben, damit die Welt im Gleichgewicht bleibt.

Die deutsche Forschungsstation "Niemeyer III" im Königin-Maud-Land. Das Haus steht auf Stelzen, damit es bei neuem Schnee nicht versinkt.

Als schon Afrika, Amerika und Australien umrundet waren, trauten sich Europäer erst, ganz weit Richtung Süden zu fahren. 1820 haben die ersten Seefahrer die Küste der Antarktis gesehen. 1911 war die Gruppe von Roald Amundsen die erste, die den Südpol erreichte. Alle Mitglieder der Gruppe sind auf dem Rückweg umgekommen. Etwa fünfzehn Jahre später fing man damit an, die Antarktis mit dem Flugzeug zu erkunden.

Heutzutage gibt es knapp hundert Stationen, wo Forscher sich aufhalten. Die Hälfte dieser Stationen wird nur in der "wärmeren" Jahreshälfte bewohnt. Dieser antarktische Sommer ist dann, wenn man auf der Nordhalbkugel Winter hat.

Wie sieht es in der Antarktis aus?

In der Antarktis ist es sehr kalt. Im Inneren des Kontinentes hat man Temperaturen gemessen, die etwa neunzig Grad unter dem Gefrierpunkt liegen.

Daher wird fast das gesamte Land und ein großes Stück Wasser von Eis bedeckt. Im Durchschnitt ist das Eis zweitausend Meter dick.