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Altertum: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Altertum ist eine Epoche (ein Abschnitt) in der Geschichte der Menschen. In dieser Epoche gab es Hochkulturen wie die der Babylonier, Ägypter, Griechen und Römer. Es ist eine von drei großen Epochen, und zwar die älteste und längste. Das Altertum begann, als die Menschen die Schrift erfunden haben, ungefähr 3000 vor Christus, und es endete ungefähr um das Jahr 500, also etwa dann, als das Römische Reich endete und das Mittelalter begann.
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Das Altertum ist ein Abschnitt in der [[Geschichte]] der [[Mensch]]en. Es ist eine von drei großen [[Epoche]]n, und zwar die älteste und längste. Die anderen Epochen danach sind das [[Mittelalter]] und die [[Neuzeit]]. In der Neuzeit leben auch wir.
  
In der Zeit vor dem Altertum, der Vorgeschichte, lebten die Menschen in eher kleinen Gruppen. Als die Gruppen größer wurden, über zehntausend und mehr, entstanden die Hochkulturen. Es ist kein Zufall, dass diese frühen Hochkulturen an großen Flüssen gelebt haben, denn dort hatten sie immer genug Wasser für den Ackerbau. Von den Hochkulturen in Babylonien und Ägypten haben die Griechen und Römer viel gelernt, zum Beispiel über Mathematik und Astronomie. Über die Griechen und Römer kam das Wissen in das übrige Europa. So haben wir unseren heutigen Kalender von den Ägyptern.
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Beim [[Wort]] Altertum denkt man vor allem an die Länder, die um das [[Mittelmeer]] liegen. Hinzu kommt der [[Naher Osten|Nahe Osten]]. Für andere [[Kontinent|Kontinente]], wie [[Südamerika]] und [[Asien]], passt der Gedanke vom Altertum nicht recht. Die Geschichte dieser Kontinente teilt man manchmal anders ein.
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== Wann begann das Altertum? ==
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In der [[Zeit]] vor dem Altertum, der Vorgeschichte, lebten die Menschen in kleineren Gruppen. Als die Gruppen größer wurden, mit über 10.000 Menschen, entstanden die [[Hochkultur|Hochkulturen]]. Es ist kein Zufall, dass diese frühen Hochkulturen an großen [[Fluss|Flüssen]] wie dem [[Nil]] angesiedelt waren, denn dort gab es immer genug [[Wasser]] für die [[Landwirtschaft]]. Die frühesten Hochkulturen waren das [[Altes Ägypten|Alte Ägypten]] und [[Sumerer|Sumer]].
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Das Altertum begann mit der [[Erfindung]] der [[Schrift]]. Das war ungefähr 3300 [[Jahr]]e [[Zeitrechnung|vor Christus]], also vor etwa 5300 Jahren. Zunächst schrieben die Menschen nur auf was sie in ihren Lagerhäusern hatten. Bald schrieben sie aber auch ganze Geschichten auf.
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Die erste [[Schrift]] war wahrscheinlich die [[Keilschrift]] aus [[Mesopotamien]]. Andere [[Volk|Völker]] übernahmen die Keilschrift oder sie entwickelten daraus eine eigene Schrift. Es gab auch Völker, die noch keine Hochkultur mit einer Schrift waren. Aber wir wissen heute etwas mehr von ihnen, weil andere Völker über sie schrieben.
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== Was war typisch für das Altertum? ==
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[[Datei:Codice di hammurabi 03.JPG|thumb|Vor etwa 3800 Jahren: Auf einer Säule schrieben [[Babylonien|Babylonier]] den Codex Hammurabi auf. Das ist ein langer [[Text]] mit Regeln für die [[Gesellschaft]]. Auf dem [[Foto]] sieht man das Stück oben auf der Säule: Rechts sitzt [[König]] Hammurabi, der diese Regeln erlassen hat. Links sieht man einen babylonischen [[Gott]], Schamasch, den Gott der Gerechtigkeit.]]
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Weil die Gruppen im Altertum größer waren als in früheren Epochen, brauchte man neue Arten, wie man zusammenlebt. Die ersten [[Staat]]en wurden gebildet, an deren Spitze ein mächtiger Herrscher stand. Neue und verschiedene [[Beruf]]e entstanden. Weil man in großen Gruppen schlechter Streit schlichten konnte, wurden die wichtigsten Regeln schließlich aufgeschrieben. Die Hochkulturen waren also auch die Wiege des [[Recht]]s.
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In den Hochkulturen machte man wichtige Erfindungen. Unseren heutigen [[Kalender]] zum Beispiel haben wir von den alten Ägyptern. In Ägypten und Babylonien gab es bereits gute [[Astronomie|Astronomen]] und [[Mathematik]]er.
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Von den Hochkulturen in [[Babylonien]] und [[Ägypten]] haben die Griechen und Römer viel gelernt, zum Beispiel über [[Mathematik]] und [[Astronomie]]. Über die Griechen und Römer kam das [[Wissen]] in das übrige [[Europa]], wie zum Beispiel unser heutiger Kalender. Erfunden hat man auch das [[Rad]] und damit verbunden die Töpferscheibe.
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Einen Teil des Altertums nennt man Antike. Damit meint man die Zeit der [[Altes Griechenland|Griechen]] und [[Römisches Reich|Römer]], etwa von 750 vor Christus bis 500 nach Christus. Die Griechen und Römer sind für das heutige Europa besonders wichtig. Sie haben viel Wissen des Altertums bewahrt und auch selbst Neues erfunden. Mit diesem Wissen machte man in Europa im Mittelalter weiter. Heute noch verwenden die [[Wissenschaft|Wissenschaftler]] viele Wörter aus der [[Griechische Sprache|griechischen Sprache]] und aus der [[Lateinische Sprache|lateinischen Sprache]] der Römer.
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== Wann hörte das Altertum auf? ==
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Das Altertum endete mit dem Römischen Reich. Dieses Ende dauerte aber Jahrhunderte: Das große Reich zerfiel zu mehreren kleinen Reichen. Zwischen Altertum und Mittelalter liegt also eine längere Zeit, von der man nicht ganz sicher ist, wohin sie gehört.
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Manche sagen, dass die [[Völkerwanderung]] der Anfang vom Ende war. Auch bei ihr ist der Anfang nicht sicher: So kamen die [[Germanen|germanischen]] Westgoten im Jahr 376 nach Christus auf den [[Balkan]] und ins Römische Reich. Im Jahr 410 konnten sie [[Rom]] erobern. Im [[Süden]] eroberten [[Mohammed]]s [[Islam|Muslime]] das römische [[Afrika|Nordafrika]].
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Das Römische Reich wurde nach und nach [[Christentum|christlich]]: Im Jahr 312 erlaubte [[Kaiser]] Konstantin der Große diese neue [[Religion]]. Sein Nachfolger Theodosius bestimmte im Jahr 380, dass alle Einwohner Christen sein sollten.
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Ein weiterer bekannter Kaiser war der Franke [[Karl der Große]]. Er wurde im Jahr 800 zum Kaiser gekrönt. Spätestens da, so heißt es, fing das Mittelalter an.
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== Woher wissen wir etwas über das Altertum? ==
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[[Datei:Johann Joachim Winckelmann (Anton von Maron 1768).jpg|thumb|Johann Joachim Winckelmann war einer der ersten richtigen [[Archäologie|Archäologen]]. Er forschte und schrieb unter anderem über die Gegend von [[Pompeji]].]]
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In Europa kannte man schon im Mittelalter die [[Bibel]] mit dem [[Altes Testament|Alten Testament]]. Darin steht vieles über einige Völker des Altertums. Außerdem waren [[Buch|Bücher]] als der Römerzeit überliefert. Im Laufe des Mittelalters und in der [[Renaissance]] gaben die Gelehrten mehr und mehr Wissen über das Altertum weiter: Manches Wissen kam aus den Ländern des Islams, manches aus [[Byzanz]], und manches befand sich unentdeckt in den [[Bibliothek|Bibliotheken]] der [[Kloster|Klöster]].
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Seit der Renaissance, um das Jahr 1500, lernte man auch mehr und mehr über Dinge, die man im [[Erdboden|Boden]] gefunden hat. Das konnte eine alte Vase oder eine [[Statue]] aus dem Altertum sein. Um das Jahr 1800 kamen [[Tourismus|Reisende]], Wissenschaftler und [[Soldat]]en aus Europa nach Nordafrika und in den Nahen Osten. Dort suchten sie gezielt nach Dingen aus dem Altertum. Etwa in dieser Zeit entstand eine neue Wissenschaft: die [[Archäologie]], die Wissenschaft von den alten Dingen.
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Seitdem weiß man dank der Archäologen viel mehr über das Altertum als zuvor. Man hat im Erdboden Überreste auch von Völkern gefunden, die man bislang gar nicht oder kaum kannte. Ein Beispiel ist die Hochkultur der Hethiter, die es in der heutigen [[Türkei]] gab. Man kannte nur den Namen aus der Bibel. Das änderte sich erst um das Jahr 1900: Wissenschaftler fanden in Ägypten alte Schriftstücke, in denen die Hethiter genannt wurden. Schließlich fand man viele Überreste der Hethiter in der Türkei.
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Terre cuite pleureuse Louvre E27247.jpg|Aus dem [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]], vor etwa 3800 Jahren: Diese [[Statue]] zeigt [[Arbeit]]er im [[Getreide]]speicher.
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AlacaStandarte Hirsch&Stiere.jpg|Diese Statue mit [[Hirsch]]] und [[Rind|Stieren]] stammt von den Hethitern, die vor etwa 3000 Jahren gelebt haben.
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CyrustheGreatTomb 22059.jpg|Dieses Mausoleum ist das [[Grab|Grabmal]] eines bekannten persischen [[König]]s: Kyros des Großen. Er [[Tod|starb]] im Jahr 530 vor Christus.
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Indo-GreekBanquet.JPG|Vor etwa 2000 Jahren: So ein Bild aus [[Indien]] zeigt, dass es damals dort griechische Herrscher gab.
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[[Kategorie:Geschichte]]

Aktuelle Version vom 5. Dezember 2019, 22:38 Uhr

Die alte Stadt Babylon konnte man durch Tore betreten. Das „Ischtar-Tor“ wurde nach einer Göttin benannt und steht heute in einem Museum in Berlin.

Das Altertum ist ein Abschnitt in der Geschichte der Menschen. Es ist eine von drei großen Epochen, und zwar die älteste und längste. Die anderen Epochen danach sind das Mittelalter und die Neuzeit. In der Neuzeit leben auch wir.

Beim Wort Altertum denkt man vor allem an die Länder, die um das Mittelmeer liegen. Hinzu kommt der Nahe Osten. Für andere Kontinente, wie Südamerika und Asien, passt der Gedanke vom Altertum nicht recht. Die Geschichte dieser Kontinente teilt man manchmal anders ein.

Inhaltsverzeichnis

Wann begann das Altertum?

In der Zeit vor dem Altertum, der Vorgeschichte, lebten die Menschen in kleineren Gruppen. Als die Gruppen größer wurden, mit über 10.000 Menschen, entstanden die Hochkulturen. Es ist kein Zufall, dass diese frühen Hochkulturen an großen Flüssen wie dem Nil angesiedelt waren, denn dort gab es immer genug Wasser für die Landwirtschaft. Die frühesten Hochkulturen waren das Alte Ägypten und Sumer.

Das Altertum begann mit der Erfindung der Schrift. Das war ungefähr 3300 Jahre vor Christus, also vor etwa 5300 Jahren. Zunächst schrieben die Menschen nur auf was sie in ihren Lagerhäusern hatten. Bald schrieben sie aber auch ganze Geschichten auf.

Die erste Schrift war wahrscheinlich die Keilschrift aus Mesopotamien. Andere Völker übernahmen die Keilschrift oder sie entwickelten daraus eine eigene Schrift. Es gab auch Völker, die noch keine Hochkultur mit einer Schrift waren. Aber wir wissen heute etwas mehr von ihnen, weil andere Völker über sie schrieben.

Was war typisch für das Altertum?

Vor etwa 3800 Jahren: Auf einer Säule schrieben Babylonier den Codex Hammurabi auf. Das ist ein langer Text mit Regeln für die Gesellschaft. Auf dem Foto sieht man das Stück oben auf der Säule: Rechts sitzt König Hammurabi, der diese Regeln erlassen hat. Links sieht man einen babylonischen Gott, Schamasch, den Gott der Gerechtigkeit.

Weil die Gruppen im Altertum größer waren als in früheren Epochen, brauchte man neue Arten, wie man zusammenlebt. Die ersten Staaten wurden gebildet, an deren Spitze ein mächtiger Herrscher stand. Neue und verschiedene Berufe entstanden. Weil man in großen Gruppen schlechter Streit schlichten konnte, wurden die wichtigsten Regeln schließlich aufgeschrieben. Die Hochkulturen waren also auch die Wiege des Rechts.

In den Hochkulturen machte man wichtige Erfindungen. Unseren heutigen Kalender zum Beispiel haben wir von den alten Ägyptern. In Ägypten und Babylonien gab es bereits gute Astronomen und Mathematiker.

Von den Hochkulturen in Babylonien und Ägypten haben die Griechen und Römer viel gelernt, zum Beispiel über Mathematik und Astronomie. Über die Griechen und Römer kam das Wissen in das übrige Europa, wie zum Beispiel unser heutiger Kalender. Erfunden hat man auch das Rad und damit verbunden die Töpferscheibe.

Einen Teil des Altertums nennt man Antike. Damit meint man die Zeit der Griechen und Römer, etwa von 750 vor Christus bis 500 nach Christus. Die Griechen und Römer sind für das heutige Europa besonders wichtig. Sie haben viel Wissen des Altertums bewahrt und auch selbst Neues erfunden. Mit diesem Wissen machte man in Europa im Mittelalter weiter. Heute noch verwenden die Wissenschaftler viele Wörter aus der griechischen Sprache und aus der lateinischen Sprache der Römer.

Wann hörte das Altertum auf?

Das Altertum endete mit dem Römischen Reich. Dieses Ende dauerte aber Jahrhunderte: Das große Reich zerfiel zu mehreren kleinen Reichen. Zwischen Altertum und Mittelalter liegt also eine längere Zeit, von der man nicht ganz sicher ist, wohin sie gehört.

Manche sagen, dass die Völkerwanderung der Anfang vom Ende war. Auch bei ihr ist der Anfang nicht sicher: So kamen die germanischen Westgoten im Jahr 376 nach Christus auf den Balkan und ins Römische Reich. Im Jahr 410 konnten sie Rom erobern. Im Süden eroberten Mohammeds Muslime das römische Nordafrika.

Das Römische Reich wurde nach und nach christlich: Im Jahr 312 erlaubte Kaiser Konstantin der Große diese neue Religion. Sein Nachfolger Theodosius bestimmte im Jahr 380, dass alle Einwohner Christen sein sollten.

Ein weiterer bekannter Kaiser war der Franke Karl der Große. Er wurde im Jahr 800 zum Kaiser gekrönt. Spätestens da, so heißt es, fing das Mittelalter an.

Woher wissen wir etwas über das Altertum?

Johann Joachim Winckelmann war einer der ersten richtigen Archäologen. Er forschte und schrieb unter anderem über die Gegend von Pompeji.

In Europa kannte man schon im Mittelalter die Bibel mit dem Alten Testament. Darin steht vieles über einige Völker des Altertums. Außerdem waren Bücher als der Römerzeit überliefert. Im Laufe des Mittelalters und in der Renaissance gaben die Gelehrten mehr und mehr Wissen über das Altertum weiter: Manches Wissen kam aus den Ländern des Islams, manches aus Byzanz, und manches befand sich unentdeckt in den Bibliotheken der Klöster.

Seit der Renaissance, um das Jahr 1500, lernte man auch mehr und mehr über Dinge, die man im Boden gefunden hat. Das konnte eine alte Vase oder eine Statue aus dem Altertum sein. Um das Jahr 1800 kamen Reisende, Wissenschaftler und Soldaten aus Europa nach Nordafrika und in den Nahen Osten. Dort suchten sie gezielt nach Dingen aus dem Altertum. Etwa in dieser Zeit entstand eine neue Wissenschaft: die Archäologie, die Wissenschaft von den alten Dingen.

Seitdem weiß man dank der Archäologen viel mehr über das Altertum als zuvor. Man hat im Erdboden Überreste auch von Völkern gefunden, die man bislang gar nicht oder kaum kannte. Ein Beispiel ist die Hochkultur der Hethiter, die es in der heutigen Türkei gab. Man kannte nur den Namen aus der Bibel. Das änderte sich erst um das Jahr 1900: Wissenschaftler fanden in Ägypten alte Schriftstücke, in denen die Hethiter genannt wurden. Schließlich fand man viele Überreste der Hethiter in der Türkei.



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