Willkommen! Klexikon.de ist jetzt fünf Jahre alt und die größte Wikipedia für Kinder in deutscher Sprache!

Aachener Dom

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
Version vom 7. März 2017, 09:42 Uhr von Thomas Wickert (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick von Katschhof auf den Aachener Dom
Blick vom Münsterplatz auf die barocke Ungarnkapelle

Der Aachener Dom ist eine große Kirche ganz im Westen von Deutschland. Er war die Krönungskirche der deutschen Könige und ist das Wahrzeichen von Aachen. Es ist die Kirche des Bischofs von Aachen, das ist der Chef für die katholischen Christen in einem großen Gebiet um Aachen.

Alle sieben Jahre findet die „Aachener Heiligtumsfahrt“ statt. Dann Pilgern Menschen zu den vier großen Aachener Heiligtümern, die dann im Aachener Dom gezeigt werden. Die vier Heiligtümer sind das Kleid Mariens, die Windeln Jesu, das Lendentuch Jesu und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers. Sie werden im Marienschrein des Aachener Domes aufbewahrt.

Außerdem ist der Aachener Dom auch die Grabstätte Karls des Großen und in der Domschatzkammer kann man den Kirchenschatz des Aachener Doms sehen, eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kulturschätze der Welt.

Der Aachener Dom wurde als erstes deutsches Monument Unesco-Weltkulturerbe.

Wie entstand der Aachener Dom?

Der Dom, wie man ihn heute sieht, besteht aus vielen Teilstücken, die in verschieden Epochen entstanden sind. Immer wieder wurden Teile abgerissen und neue Teile angebaut.

Karl der Große ließ aus seiner Marienkirche den Zentralbau und das Westwerk des Doms gegen Ende des achten Jahrhunderts als Kern seiner Pfalzanlage errichten. Eine Pfalz war im Mittelalter eine burgähnliche Palastanlage und Sitz des Königs. Zu der Zeit entstand das berühmte Oktogon mit seiner imposanten Kuppel. Der Name Oktogon bedeutet Achteck und steht für den Grundriss der Pfalzkapelle, der auch noch von einem regelmäßigen sechzehneck umgeben ist.

Im späten Mittelalter wurde die gotische Chorhalle mit ihrer künstlerischen Ausstattung im Inneren fertiggestellt. Auch in der Barockzeit wurden zahlreiche Umbauten vorgenommen und weitere Kapellen an den Dom angebaut.

Heute kann man am Dom die Kombination der verschiedenen baulichen Stilepochen überall erkennen. Trotzdem wirkt er nicht zusammengewürfelt.