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Aachener Dom: Unterschied zwischen den Versionen

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(ah, der dom :-))
K (Ziko van Dijk verschob Seite Entwurf:Aachener Dom nach Aachener Dom)

Version vom 7. März 2017, 23:04 Uhr

Blick von Katschhof auf den Aachener Dom. Der Dom ist das bekannte Wahrzeichen der Stadt Aachen.
Blick vom Münsterplatz auf die barocke Ungarnkapelle

Der Aachener Dom ist eine große Kirche ganz im Westen von Deutschland, in Nordrhein-Westfalen. Er war die Kirche, in der die deutschen Könige gekrönt wurden. Dort hat der Bischof von Aachen seinen Sitz, das ist der Vorsteher über die katholischen Christen in einem großen Gebiet um die Stadt herum. Der Aachener Dom wurde als erstes deutsches Monument Unesco-Weltkulturerbe.

Alle sieben Jahre findet die Aachener Heiligtumsfahrt statt. Dann pilgern Menschen zu den vier großen Aachener Heiligtümern, die dann im Aachener Dom und auf dem Katschhof gezeigt werden. Die vier „großen“ Heiligtümer sind das Kleid Mariens, die Windeln Jesu, das Lendentuch Jesu und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers. Sie werden im Marienschrein des Aachener Domes aufbewahrt.

Außerdem befindet sich im Aachener Dom auch das Grab von Karl dem Großen. Nebenan in der Domschatzkammer kann man den Kirchenschatz des Doms sehen, eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kulturschätze der Welt. Damit gemeint sind Messkleider, Kreuze, Weihrauchgefässe und andere Gegenstände für den Gottesdienst.

Wie entstand der Aachener Dom?

Der Dom, wie man ihn heute sieht, besteht aus vielen Teilstücken. Sie sind in verschieden Zeiten entstanden. Immer wieder wurden Teile abgerissen und neue Teile angebaut.

Karl der Große ließ seine Marienkirche gegen Ende des achten Jahrhunderts umbauen. Sie wurde der Zentralbau und das Westwerk des Doms. Das war der Kern seiner geplanten Pfalzanlage. Eine Pfalz war im Mittelalter eine burgähnliche Palastanlage und Sitz des Königs. Zu der Zeit entstand das berühmte Oktogon mit seiner imposanten Kuppel. Der Name Oktogon bedeutet Achteck, so ist nämlich der Grundriss der Pfalzkapelle. Rundherum gibt es ein regelmäßiges Sechzehneck.

Im späten Mittelalter wurde die gotische Chorhalle mit ihrer künstlerischen Ausstattung im Inneren fertiggestellt. Auch in der Barockzeit wurden zahlreiche Umbauten vorgenommen und weitere Kapellen an den Dom angebaut. Heute kann man überall am Dom sehen, wie die verschiedenen baulichen Stilepochen miteinander verbunden wurden. Trotzdem wirkt der Dom nicht zusammengewürfelt.